Was bleibt, wenn alles bezahlt ist?

Trag Einnahmen und Ausgaben ein und sieh, wie viel du im Monat investieren kannst. Als Orientierung dient die 50/30/20-Regel. Alle Beträge gelten pro Monat.

Kompakt

Stand: Oktober 2026Annahmen und Quellen zuletzt geprüft am 24.10.2026. Was geprüft wird

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Im Vergleich zur 50/30/20-Regel

Eine Faustregel, kein Gesetz: etwa 50 % fürs Notwendige (Wohnen, Lebensmittel, Mobilität, Versicherungen), 30 % für Wünsche und 20 % zum Sparen. Dein Leben darf davon abweichen. Die goldene Marke zeigt den Richtwert.

Was daraus werden kann

Endwert
Davon eingezahlt
Erträge

Passt ein Hauskauf in dein Budget?

Tragbare Kreditrate–
Mögliches Darlehen–
Möglicher Kaufpreis–

Der Puffer ist dein Notgroschen. Eine häufige Faustregel sind drei bis sechs Monatsausgaben. Die Zukunftsrechnung nimmt eine konstante Rendite an, nominal und vor Steuern. Echte Börsenkurse schwanken. Allgemeine Modellrechnung, keine Anlageberatung.

Haushaltsrechner: Was bleibt übrig und was kann ich mir leisten?

Bevor man über eine Immobilie oder einen Sparplan nachdenkt, lohnt ein Blick auf die eigene Haushaltsbilanz. Der Rechner ordnet Einnahmen und Ausgaben nach der 50/30/20-Regel ein. Sie geht auf Elizabeth Warren und Amelia Warren Tyagi zurück (Buch „All Your Worth“, 2005) und teilt das Netto in drei Töpfe: etwa die Hälfte für Notwendiges wie Wohnen, Lebensmittel und Versicherungen, etwa 30 Prozent für Wünsche und Lebensstil und etwa 20 Prozent zum Sparen und Tilgen. Das ist eine grobe Orientierung, kein Gesetz. In teuren Städten liegt der Anteil für das Notwendige oft höher.

Wichtig ist die ehrliche Erfassung. Viele Haushalte unterschätzen die kleinen, regelmäßigen Ausgaben und vergessen jährliche Posten wie Versicherungen, Reparaturen oder Geschenke. Rechne sie auf den Monat um. Was am Ende übrig bleibt, ist die Grundlage für alles Weitere: für die Rate eines Kredits, für den Notgroschen und für den Sparplan.

Der zweite Teil des Rechners beantwortet die Frage, welche Immobilie sich leisten lässt. Er geht von einer häufig genannten Faustregel aus, nach der die Wohnkosten höchstens 35 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollten. Davon gehen Nebenkosten und Instandhaltung ab, der Rest steht für die Kreditrate zur Verfügung. Aus Rate, Zins, Tilgung und Eigenkapital ergibt sich ein möglicher Kaufpreis. Das Ergebnis ist eine Obergrenze zur Orientierung, keine Zusage einer Bank. Banken prüfen zusätzlich Bonität, Rücklagen und die Sicherheit des Einkommens.

Ein Hinweis zur Vorsicht: Wer bis an die Grenze finanziert, hat kaum Puffer, wenn die Zinsen nach der Zinsbindung steigen oder das Einkommen sinkt. Plane daher mit einem Abstand zur Obergrenze und prüfe das Ergebnis im Kaufen-oder-mieten-Rechner mit höherem Zins. Alle Annahmen findest du in der Methodik.

Häufige Fragen

Was bedeutet die 50/30/20-Regel?

Sie teilt das Nettoeinkommen grob in 50 Prozent Notwendiges, 30 Prozent Wünsche und 20 Prozent Sparen und Schuldentilgung. Sie ist eine Orientierung, die je nach Wohnort und Lebenslage angepasst werden muss.

Warum 35 Prozent Wohnkostenquote?

Es ist eine verbreitete Faustregel, keine verbindliche Grenze. Sie soll verhindern, dass das Wohnen so viel Einkommen bindet, dass kaum Spielraum für Sparen und Unvorhergesehenes bleibt.

Ersetzt der Rechner eine Bankberatung?

Nein. Er liefert eine Einschätzung auf Basis vereinfachter Annahmen. Die tatsächliche Finanzierbarkeit prüft die Bank anhand deiner Unterlagen.