Kaufen oder mieten?

Der Vergleich, der das Geld nicht vergisst, das sonst im Depot läge. Stell deine Zahlen ein und sieh, wer nach Jahren vorne liegt.

Kompakt

Stand: Oktober 2026Annahmen und Quellen zuletzt geprüft am 24.10.2026. Was geprüft wird

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Mieten + Depot0 €
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Wo das Ergebnis kippt

    Karte: Wann gewinnt Kaufen, wann Mieten?

    Was das Ergebnis am stärksten bewegt

    Was dich monatlich kostet

    Darlehen
    Kaufnebenkosten einmalig
    Restschuld am Ende

    Passt das zu deinem Budget? Im Haushaltsrechner prüfen.

    Vermögen heißt: Immobilienwert minus Restschuld plus Depot. Nach der Zinsbindung bleibt die Monatsrate gleich, nur der Zins ändert sich. Die Nebenkosten steigen mit 2 % pro Jahr. Die Linie bei 35 % ist eine häufig genannte Faustregel für tragbare Wohnkosten. Vereinfachte Modellrechnung. Steuer auf Depot-Gewinne, Verkaufskosten und Inflation lassen sich unter „Annahmen und Darstellung“ zu- und abschalten. Grunderwerbsteuersätze Stand Juni 2026, bitte vor einer Entscheidung prüfen. Keine Anlage- oder Finanzberatung. Details in der Methodik.

    Mehr als nur Zahlen

    Kaufen und Mieten im Überblick. Das ist eine Einordnung, keine Berechnung. Sie zeigt, was in den Euro-Beträgen nicht steckt. Wie wichtig dir die Achsen sind, entscheidest du.

    Kaufen oder mieten: Worauf es bei der Rechnung ankommt

    Die Frage „Kaufen oder mieten?“ lässt sich nicht mit einer Faustregel beantworten, weil zwei Vermögensverläufe verglichen werden müssen. Wer kauft, bindet Eigenkapital in der Immobilie, zahlt Zinsen, Tilgung und laufende Kosten und besitzt am Ende ein Haus. Wer mietet, zahlt Miete und legt das Eigenkapital sowie die Differenz zur Kaufrate stattdessen an. Der Rechner stellt beide Vermögen Jahr für Jahr gegenüber, also Immobilienwert minus Restschuld auf der einen Seite und Depot auf der anderen.

    Entscheidend sind meist vier Größen. Erstens die Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 Prozent), Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls Makler. Sie fallen sofort an und sind nach dem Kauf nicht mehr zu holen. Zweitens die Instandhaltung, die oft unterschätzt wird, weil sie unregelmäßig anfällt. Als Faustregel gelten 1 bis 1,5 Prozent des Gebäudewerts pro Jahr, bei 340.000 Euro Gebäudewert also gut 5.000 Euro. Der Rechner zeigt den Betrag in Euro direkt unter dem Regler und rechnet mit einem einstellbaren Gebäudeanteil am Kaufpreis. Drittens die Wertentwicklung der Immobilie gegenüber der Rendite des Depots. Viertens der Zins: Eine höhere Rate nach Ablauf der Zinsbindung kann das Ergebnis deutlich verschieben, deshalb enthält der Rechner einen Zinsstresstest.

    Steuern spielen auf beiden Seiten eine Rolle. Gewinne im Depot unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, zusammen 26,375 Prozent, bei Aktienfonds nach Teilfreistellung von 30 Prozent. Die selbst genutzte Immobilie bleibt beim Verkauf steuerfrei. Der Rechner lässt sich so einstellen, dass er diese Steuer berücksichtigt oder nicht, damit du siehst, wie stark sie das Ergebnis verändert.

    Beachte, was das Modell nicht abbilden kann: Es rechnet mit konstanten Renditen und Wertsteigerungen, echte Märkte schwanken. Es kennt keine persönlichen Gründe wie Sicherheit, Gestaltungsfreiheit oder Ortsbindung, und es ersetzt keine Finanzierungsberatung. Das Ergebnis ist deshalb keine Prognose, sondern eine nachvollziehbare Rechnung unter offenen Annahmen. Spiel mit den Reglern, vor allem mit Wertsteigerung, Rendite und Zins, und achte darauf, wo das Ergebnis kippt. Wenn schon kleine Änderungen das Bild drehen, ist die Entscheidung eher eine Frage der Risikobereitschaft als der Mathematik.

    Der Detailgrad oben auf der Seite steuert, wie viele Annahmen sichtbar sind. In der kompakten Ansicht siehst du die wichtigsten Regler, im Detailmodus lassen sich weitere Annahmen wie Steuer und Inflation einstellen. Alle Quellen und der Rechenweg stehen in der Methodik.

    Häufige Fragen

    Ab wann lohnt sich Kaufen gegenüber Mieten?

    Das hängt von Haltedauer, Zins, Wertsteigerung und der Rendite ab, die du mit dem Eigenkapital anderswo erzielen könntest. Meist braucht ein Kauf viele Jahre, bis die Nebenkosten ausgeglichen sind. Der Rechner zeigt dafür den Kreuzungspunkt, falls es einen gibt.

    Zahle ich auf den Verkaufsgewinn meines Hauses Steuer?

    Bei einer selbst genutzten Immobilie in der Regel nicht. Bei Vermietung oder Nichtnutzung kann innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf Steuer auf den Gewinn anfallen (§ 23 EStG). Das gilt als allgemeine Information, im Einzelfall entscheidet die Steuerberatung.

    Wie realistisch ist die Rechnung?

    Sie ist so realistisch wie ihre Annahmen. Deshalb sind alle Annahmen sichtbar und veränderbar, und der Rechner zeigt, bei welchen Werten das Ergebnis umschlägt.