Was kostet ein Kind?

Von der Geburt bis zum 25. Geburtstag, Studium eingeschlossen: Alltag, Betreuung, Einmalkosten und Kindergeld, mit offenen Annahmen und Quellen.

Kompakt

Stand: Oktober 2026Annahmen und Quellen zuletzt geprüft am 24.10.2026. Was geprüft wird

Quellen für die Voreinstellungen

Die Kosten eines Kindes hängen stark von Wohnort, Lebensstil und Familie ab. Der Rechner startet deshalb mit einem Mindestbedarf und nennt, was nicht belegt ist. Stand der Recherche: Oktober 2026.

  1. steuerschroeder.de: Düsseldorfer Tabelle 2026 (Stand 01.01.2026), die Beträge der 1. Einkommensgruppe (Nettoeinkommen bis 2.100 €) stimmen mit dem Merkblatt der Stadt Hanau überein: 486 € (0 bis 5 Jahre), 558 € (6 bis 11), 653 € (12 bis 17), 698 € (ab 18, im Haushalt der Eltern). Der Bedarf eines Studierenden mit eigenem Haushalt beträgt 990 € im Monat einschließlich 440 € Warmmiete, diese Zahl nennt nur die erste Seite. Die Tabelle ist eine Leitlinie für den Unterhalt, kein Durchschnitt der Ausgaben.
  2. Statistisches Bundesamt: Zahl der Woche 26/2021: Paare mit einem Kind gaben 2018 im Schnitt 763 € pro Monat für das Kind aus, 21 % ihrer Konsumausgaben von 3.593 €. Paare mit zwei Kindern 1.276 € für beide zusammen, Alleinerziehende 710 €. Rund die Hälfte entfällt auf Ernährung, Bekleidung und Wohnen, etwa 15 % auf Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Preisstand 2018.
  3. Raisin: Kindergeld 2026: seit dem 1. Januar 2026 259 € pro Kind und Monat. Für Studierende und Auszubildende kann sich der Bezug laut Lohnsteuerhilfeverein VLH (08.07.2024) bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres verlängern, nur auf Antrag bei der Familienkasse.

Nicht belegt sind alle Betreuungskosten, die Erstausstattung, der Führerschein und die Extras: Das sind eigene Annahmen, die du an deine Lage anpassen solltest. Unterhalt ist keine Kostenaufstellung, die Düsseldorfer Tabelle dient hier nur als Untergrenze mit offener Quelle.

Was kostet ein Kind? Zahlen, Annahmen und was fehlt

Die Frage, was ein Kind kostet, hat keine einzelne Antwort: Sie hängt von Wohnort, Betreuung, Lebensstil und Einkommen ab. Der Rechner rechnet von der Geburt bis zum 25. Geburtstag und nimmt als Untergrenze die Bedarfssätze der Düsseldorfer Tabelle 2026, die für den Kindesunterhalt gelten. Dazu kommen Betreuungskosten, Einmalkosten wie Erstausstattung und Führerschein, optionale Extras und, ab dem Studienbeginn, der Bedarf eines Studierenden mit eigenem Haushalt. Das Kindergeld wird als Abzug gezeigt.

Zum Vergleich nennt das Statistische Bundesamt für Paare mit einem Kind 763 Euro im Monat (Preisstand 2018). Der Rechner zeigt dir, wie weit dein Wert davon abweicht, und lässt dich den Anspruch über einen Regler anpassen. Die größten Posten sind meist Betreuung in den ersten Jahren, der Alltag der mittleren Jahre und das Studium. Viele Familien unterschätzen, was nicht in der Rechnung steht, vor allem das geringere Einkommen durch Elternzeit und Teilzeit. Das zeigt der Elterngeld-Rechner.

Das Modell rechnet in heutigen Preisen oder mit Inflation, jeweils mit gleich starker Anpassung des Kindergelds. Es berücksichtigt keine Steuervorteile, keine Versicherungsbeiträge und nichts nach dem 24. Lebensjahr. Die Zahlen sind Orientierung für die Haushaltsplanung, keine Prognose für deine Familie.

Häufige Fragen

Woher kommen die Beträge?

Der Alltag folgt dem Mindestbedarf der Düsseldorfer Tabelle, den Studierendenbedarf von 990 Euro nennt eine Zusammenfassung der Tabelle. Alles andere sind eigene Annahmen, die im Rechner gekennzeichnet sind.

Wie lange gibt es Kindergeld?

Bis zum 18. Geburtstag immer, danach nur, solange das Kind eine Ausbildung oder ein Studium macht, längstens bis zum 25. Geburtstag, und nur auf Antrag.

Sind die 763 Euro des Statistischen Bundesamtes aktuell?

Nein, sie stammen aus dem Jahr 2018. Seitdem sind die Preise gestiegen, deshalb ist der Wert nur ein Vergleich und kein Eingabewert.