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ETF oder Aktie.

Was wird aus Geld, das du anlegst? Drei Szenarien statt einer Zahl, mit Fondskosten, Steuer, Inflation und einem Kurssturz zum Ausprobieren. Jede Annahme nennt ihre Quelle.

Kompakt

Stand: Oktober 2026Annahmen und Quellen zuletzt geprüft am 24.10.2026. Was geprüft wird

Normalfall nach Steuer0 €
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Erträge nach Steuer0 €
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Wo die Rendite bleibt

Fondskosten im Zeitverlauf

Konstante Rendite je Szenario, Einzahlung am Monatsende, Fondskosten als Abzug von der Rendite. Beim ETF und bei der Einzelaktie fällt die Steuer so an, als würde am Ende alles in einem Jahr verkauft. Die Steuer beim Tagesgeld wird jedes Jahr auf die Zinsen gerechnet, mit jährlichem Pauschbetrag. Vorabpauschale (sie verschiebt beim ETF nur den Zeitpunkt der Steuer), Kirchensteuer, Spread und Wechselkurse sind nicht berücksichtigt. Echte Kurse verlaufen nie gleichmäßig, die Szenarien sind keine Prognosen, sondern zeigen eine Spannweite. Der Kurssturz zieht einmalig den gewählten Anteil vom Depotwert ab. Das Risiko einzelner Unternehmen bis zum Totalverlust bildet das Modell nicht ab. Modellrechnung, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Quellen für die Voreinstellungen

Was keine Quelle hat, ist als eigene Annahme gekennzeichnet. Du kannst jeden Wert ändern. Stand der Recherche: Oktober 2026.

  1. aktienrenterechner.de: ETF-Rendite-Historie: MSCI World für Anleger im Euroraum über lange Zeiträume etwa 7 bis 9 % pro Jahr, im schlechtesten 15-Jahres-Zeitraum etwa 2 % pro Jahr, Verluste von bis zu etwa 50 % in einzelnen Krisen. Die Seite nennt Näherungswerte mit Quelle MSCI ohne genaue Datenreihe.
  2. Finanzfluss: ETF-Kosten und Gebühren (Stand 18.11.2025, abgerufen am 28.10.2026): Laufende Kosten (TER) von ETFs liegen zwischen etwa 0,05 und 0,8 % pro Jahr, ein iShares Core MSCI World kostet 0,2 %. Der Spread spielt bei langfristigem Halten kaum eine Rolle.
  3. § 20 InvStG: Teilfreistellung 30 % bei Aktienfonds, 15 % bei Mischfonds. Für Einzelaktien und Tagesgeld gibt es keine.
  4. Sparkasse: Sparerpauschbetrag (abgerufen am 28.10.2026): 1.000 € pro Jahr für Einzelpersonen, 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Abgeltungsteuer 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf, zusammen 26,375 %, gegebenenfalls Kirchensteuer. Rechtsgrundlagen sind § 20 Abs. 9 und § 32d EStG, die Gesetzestexte selbst habe ich nicht abgerufen.
  5. tagesgeldvergleich.net: Marktanalyse (Stand 05.10.2026, Daten zum 1. Oktober 2026): Durchschnitt aller Banken 2,08 % pro Jahr, die fünf besten Banken 4,04 %. Die Seite erwartet bis Jahresende sinkende Zinsen.
  6. Finanzfluss: ETF oder Aktien? (Stand 13.02.2024, abgerufen am 28.10.2026): Bei Einzelaktien sind Unternehmens-, Branchen- und Länderrisiko möglich, ein Totalverlust ist denkbar. Bei breit gestreuten ETFs gilt er als sehr unwahrscheinlich, es bleibt das Marktrisiko. Empfohlen wird ein Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren.
  7. aktienrenterechner.de: Volatilität (Stand Mai 2026, abgerufen am 28.10.2026): Weltaktien (MSCI World) typisch 15 bis 20 % Schwankung pro Jahr, historisch etwa 15 bis 16 %, Einzelaktien im Durchschnitt 25 bis 40 %.
  8. justETF: ETF-Sparplan-Vergleich (Daten vom 20.10.2026, abgerufen am 28.10.2026): Bei allen 20 verglichenen Brokern keine Depotgebühr. Sparplankosten meist 0 € je 100 €, Ordergebühr je Ausführung bei günstigen Anbietern 0 bis 1 €. Einzelne Banken verlangen 1,25 bis 2,5 % der Sparrate oder 4,90 € plus 0,25 %.

Eigene Annahmen ohne Quelle: Die Voreinstellung von 6,2 % vor Kosten (6,0 % nach 0,2 % TER) ist vorsichtig gewählt und keine Prognose. Für die Einzelaktie gelten dieselbe Rendite im Normalfall, 0 % pessimistisch und 12 % optimistisch sowie ein Kurssturz von 50 %: Das sind Beispielwerte für eine breitere Streuung der Ergebnisse, keine Messwerte. Der Kurssturz von 30 % beim ETF liegt unter den bis zu 50 % in einzelnen Krisen [1]. Die Schwankung der Zufallspfade ist beim ETF mit 16 % am unteren Ende der genannten Spanne [7], bei der Einzelaktie mit 30 % eine eigene Annahme innerhalb von 25 bis 40 %. Die Zufallspfade verwenden unabhängige, gleich verteilte Monatsrenditen: Sie bilden weder Krisenserien noch extreme Ausreißer ab und sind deshalb eher zu glatt. Zielbetrag, Entnahme und Vergleich sind Rechenhilfen mit denselben Annahmen, keine Empfehlung.

Geldanlage: ETF oder Aktie? Was aus angelegtem Geld werden kann

Wer Geld anlegt, hört meist eine einzige Zahl: sechs, sieben oder acht Prozent pro Jahr. Der Rechner zeigt stattdessen drei Szenarien. Im Normalfall gilt die Rendite, die du einstellst. Pessimistisch und optimistisch setzen die Grenzen, die in der Vergangenheit vorkamen: Für Weltaktien nennen Auswertungen langfristig etwa 7 bis 9 Prozent pro Jahr, im schlechtesten 15-Jahres-Zeitraum nur etwa 2 Prozent. Der Abstand zwischen beiden Enden ist oft größer als der Unterschied zwischen zwei Anlageprodukten.

Du wählst zwischen Aktien-ETF, Einzelaktie und Tagesgeld. Ein ETF bildet einen breiten Index nach und kostet laufend nur wenig, typischerweise zwischen 0,05 und 0,8 Prozent pro Jahr, bei einem verbreiteten Welt-ETF 0,2 Prozent. Dazu kommt die Teilfreistellung nach dem Investmentsteuergesetz: 30 Prozent der Erträge eines Aktienfonds bleiben steuerfrei. Bei Einzelaktien und Tagesgeld gibt es sie nicht. Der Rechner zeigt dir, was diese Unterschiede am Ende in Euro ausmachen, und was passiert, wenn du dieselbe Marktrendite mit einem teureren Fonds erzielst.

Die Steuer wird beim ETF und bei der Einzelaktie so gerechnet, als würdest du am Ende alles verkaufen: 25 Prozent Abgeltungsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag darauf, nach Abzug des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 Euro für Einzelpersonen. Beim Tagesgeld werden die Zinsen dagegen jedes Jahr versteuert, mit jährlichem Pauschbetrag. Kirchensteuer und die Vorabpauschale sind nicht berücksichtigt, die Vorabpauschale verschiebt beim ETF nur den Zeitpunkt der Steuer. Die Inflation wird getrennt ausgewiesen, damit du siehst, was der Endbetrag in heutiger Kaufkraft wert ist, und lässt sich auch als Anzeige umschalten.

Ein eigener Abschnitt zeigt, wo die Rendite bleibt: Fondskosten, Order- und Depotkosten und Steuer als Anteile am Ergebnis. Dazu kommt ein Diagramm, wie stark ein Punkt mehr laufende Kosten über die Jahre wirkt. Die Kosten für Sparplanausführung, Kauf und Depot sind voreingestellt auf null, weil viele Broker sie nicht berechnen, einzelne Banken aber 1,25 bis 2,5 Prozent der Rate verlangen. Setz die Werte deines Anbieters ein.

Mit dem Vergleich siehst du ETF, Einzelaktie und Tagesgeld nebeneinander. Mit dem Sparziel rechnest du rückwärts: Welche Sparrate, welcher Einmalbetrag oder wie viele Jahre brauchst du für einen Zielbetrag, auch im pessimistischen Fall. Die Entnahme zeigt, wie lange das Depot bei einer monatlichen Entnahme reicht und welche Entnahme für einen gewünschten Zeitraum möglich ist. Die Zufallspfade lassen die Rendite monatlich schwanken und zeigen, wie breit die Ergebnisse streuen. Sie sind eine Rechenhilfe mit festen Zufallszahlen, keine Prognose, und kennen weder Krisenserien noch extreme Ausreißer.

Der Kurssturz ist ein Gedankenspiel: Du wählst, in welchem Jahr der Depotwert um wie viel Prozent einbricht. Der Rechner zeigt, wie lange das Depot braucht, um den alten Höchststand wieder zu erreichen, und wie sich derselbe Einbruch zu einem anderen Zeitpunkt auswirkt. Ein Verlust von 30 Prozent erfordert einen Gewinn von rund 43 Prozent, um wieder auszugleichen. Was das Modell nicht zeigt, ist das Risiko eines einzelnen Unternehmens: Eine Aktie kann dauerhaft verlieren, bis zum Totalverlust. Bei einem breit gestreuten ETF gilt das als sehr unwahrscheinlich, es bleibt das Marktrisiko. Alle Werte sind Annahmen und keine Prognose, keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Ist ein ETF besser als eine Einzelaktie?

Das kann der Rechner nicht beantworten, denn die Rendite einer einzelnen Aktie ist nicht vorhersehbar. Er zeigt nur, was bei gleicher Marktrendite die Kosten und die Teilfreistellung ausmachen, und wie breit die Streuung der Ergebnisse sein kann. Das Risiko eines einzelnen Unternehmens bildet er nicht ab.

Warum drei Szenarien statt einer Zahl?

Weil eine einzelne Renditezahl eine Sicherheit vortäuscht, die es nicht gibt. Die Spannweite zwischen pessimistisch und optimistisch zeigt, womit du rechnen musst, wenn du das Geld über lange Zeit anlegst.

Wie viel Rendite ist realistisch?

Eine Prognose gibt es nicht. Für Weltaktien nennen Auswertungen langfristig etwa 7 bis 9 Prozent pro Jahr im Euroraum, im schlechtesten 15-Jahres-Zeitraum etwa 2 Prozent. Die Voreinstellung von 6,2 Prozent vor Kosten ist bewusst vorsichtig.

Wie wird das Tagesgeld im Rechner versteuert?

Die Zinsen werden jedes Jahr mit Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag belastet, der Sparer-Pauschbetrag gilt in jedem Jahr neu. Beim ETF und bei der Einzelaktie fällt die Steuer erst beim Verkauf an. Das Modell tut so, als würde alles am Ende verkauft.

Was zeigen die Zufallspfade?

Die Rendite schwankt jeden Monat zufällig, im Mittel bleibt sie die eingestellte. Du siehst die Mitte und die Spanne von 400 Verläufen. Der Median liegt unter dem Normalfall, weil Schwankung den typischen Verlauf drückt. Die Zufallszahlen sind fest, gleiche Eingaben geben immer dasselbe Ergebnis.

Wie funktioniert die Entnahme?

Nach der Anlagedauer entnimmst du jeden Monat einen Betrag nach Steuer, der Rest wird weiter angelegt. Die Steuer fällt anteilig auf den Gewinnanteil jeder Entnahme an, der Pauschbetrag gilt jedes Jahr. Der Rechner zeigt, wie lange das Depot reicht und welche Entnahme für einen Zeitraum möglich ist.

Was passiert bei einem Kurssturz?

Der Depotwert fällt einmalig um den eingestellten Anteil. Der Rechner zeigt den Wert danach, die Zeit bis zur Erholung und den Endwert im Vergleich zum Verlauf ohne Sturz. Wer im Tief verkauft, macht den Verlust endgültig.